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Papier zum Malen & Zeichnen - Die verschiedenen Papiersorten

Als Einzelbogen, Block und Rolle

In den Geschäften gibt es eine unglaubliche Anzahl von Papiersorten, die es dem Maler und Zeichner nicht leicht macht, das richtige Papier zu finden.

PapierIm Folgenden werden geeignete Papiere für die jeweilige Mal- und Zeichentechnik aufgelistet.

Zeichenpapier

Papiere zum Zeichnen, für Bleistift-, Buntstiftzeichnungen und die Pastellmalerei

  • Zeichenpapier: im Block, auf der Rolle oder als Einzelblatt (100 - 230 g/m2, von 230 g/m2 bis 925 g/m2 als Zeichenkarton bezeichnet), mit glatter und rauher Oberfläche
  • Druckerpapier: DIN A4, von 80 bis 220 g/m2, glatte Oberfläche, radierbar, preiswert und für Skizzen geeignet.
  • Bristolkarton: in einzelnen Bögen, von 190 - 925 g/m2, bedingt radierbar
  • Fotokarton, in verschiedenen Farben, 50x70 cm bis 70 x 100 cm, 300 g/m2 in einzelnen Bögen, bedingt radierbar und lichtecht, preiswert, mit glatter oder leicht strukturierter Oberfläche.
  • Tonpapier, in verschiedenen Farben (beispielsweise *** Mi-Teintes von Canson, gute Farbstabilität), von DIN A4 bis 70 x 100 cm, 190 bis 230 g/m2, in Bögen, bedingt radierbar und lichtecht, mit glatter oder strukturierten Oberflächen.
  • Aquarellpapiere

Weiterführende Informationen:

  • Papier für Bunststifte >>>
  • Papier für die Pastellmalerei >>>

Malpapier

Papiere zum Malen, für die Aquarell-, Acryl- und Gouachemalerei als auch zum Zeichnen. Einzelne Bögen spannt man auf eine Holzplatte auf, damit sie sich nach dem Malen wieder glattziehen (eine entsprechende Anleitung ist unten verlinkt)

  • Aquarellpapier (oft Büttenpapier) in einzelnen Bögen, auf der Rolle und als Malblock, 80 g/m2 bis zu 750 g/m2, säurefrei, saugfähig, lichtbeständig, mit verschiedenen Oberflächen-Strukturen: Grobkorn, rauh, extra rauh, satiniert, Feinkorn, matt  Torchon
  • Büttenpapier, in einzelnen Bögen, als Schreibpapier, Tiefdruckpapier oder auch als Aquarellbütten, nicht immer für nasse Maltechniken geeignet.
  • Japanpapier, Washi 和纸, in einzelnen Bögen, hart und widerstandsfähig, 50 - 100 g/m2
  • Himalaya Papier, in einzelnen Bögen, mit reinen Pflanzenfarben gefärbt, 30 - 120 g/m2
  • Chinapapier (Xuan-Papier), in einzelnen Bögen, saugfähiges, leicht gelbliches Papier unter 50 gr/m2.

Ölmalpapiere (=Universalpapier) sind für die Ölmalerei (auch Acrylmalerei) bestimmt, ihre Oberflächen sind behandelt, so dass kaum Öl in das Papier einzieht. Meist wird es als Malblock verkauft, bei dem die einzelnen Blätter (ab 170 g/m2 ) an den Rändern miteinander verklebt sind. Es gibt Ölmalpapier mit den unterschiedlichsten Leinenstrukturen, von fein bis grob.

Malpappe besteht aus Karton und einer speziell für die Ölmalerei präperierten Oberfläche. Mittlerweile werden auch Malpappen mit MDF-Kern angeboten, die mit grundierter Leinwand beklebt sind.

Du kannst dir für die Ölmalerei die verschiedenen Malpapiere selbst grundieren. Ein Aufspannen des Papierbogens ist ratsam.
Malpappe selber herstellen >>>

Weiterführende Informationen:

  • Aquarellpapier - Eigenschaften, Oberfläche, Aufspannen etc. >>>
  • Acrylfarbe auf dem Papier? >>>
  • Japanpapier, Himalaya Papier & Chinapapier
  • Büttenpapier
  • Grundieren

Geschichte der Papierherstellung

Der Vorläufer des Papiers ist das Papyrus. Es wird seit 5000 Jahren durch Übereinanderkleben von dünnen Markstreifen des Cyperus papyrus und anschließendem Glätten hergestellt

Danach folgte das Pergament, das aus gegerbter Tierhaut besteht. Es wurde gespannt, enthaart, geglättet und ausgedünnt. Pergament ist widerstansfähiger aber teuerer in der Herstellung.

Chinapapier (Japanpapier) gibt es seit etwa 2000 Jahren. Pflanzen (Gräser, Bambus und Maulbeer) werden faserig gestampft und mit Wasser verdünnt. Mit einem Schöpfrahmen wir das Papier geschöpft.

Vor 1000 jahren wurde im Nahen Osten Papier ebenfalls aus Gras und Baumfasern hergestellt. Von dort verbreitet sich die Kenntnisse der Papierherstellung nach Europa. Ab dem 14. Jahrhundert wurde Papier häufig als Malgrund verwendet.

In Europa ersetzt man die Gras und Baumfasern durch gebrauchtes Gewebe (Leinenlumpen = Hardern) Hardernpapiere wurden mit einem Rahmen geschöpft, danach gepresst und abschließend geleimt.

Heutzutage wird Papier aus Holzzellfasern hergestellt. Der gilbende Holzanteil Lignin wird entfernt, so dass die sogenannten holzfreien Papiere entstehen. Durch die Leimung wird die Papieroberfläche glatt gestaltet. Papiere ohne Leimung (Lösch- oder Kaffeefilterpapier) eignen sich nicht zum Schreiben, Malen oder Zeichnen, da sie zu sehr saugen.

Weitere Bildträger:

  • Leinwand
  • Karton
  • Holz

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  2. Malen lernen
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  4. Malzubehör
    1. Farben
      1. Acrylfarben
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      4. Pastellkreide
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      8. Farbe selber herstellen
    2. Hilfsmittel
      1. Malmittel
      2. Firnis
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    5. Bildträger
      1. Papier
      2. Karton
      3. Holz
      4. Leinwand
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    2. Linie
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    7. Farblehre
    8. Komposition
    9. Perspektive
    10. Proportionen
    11. Malstil