Im Folgenden wird die Linie als Bildelement erläutert. Des Weiteren werden Kunststile und Künstler vorgestellt, die die Linie in ihren Bildern betonten. Schließlich gibt es unten auf der Seite eine Bildidee (Malübung) zum Thema freies Linien Graffiti.
Mit der Linie beginnt oftmals ein Bild. Nur wenige Umrisslinien beschreiben die Kontur und damit das Objekt.
Linien sind das Konstruktionsmittel der Skizzen und Zeichnungen. Mit Hilfslinien erschließt sich der Zeichner den Bildaufbau und das Objekt.
Die Linie kann Objekte durch ihre perfekte Linienführung und exakte Form genau beschreiben. Mit der differenzierten Richtungsänderung gibt sie dem Objekt bereits in der Zeichnung Charakter.
Jeder, der gerne zeichnet, ist von der Linie und ihren Möglichkeiten begeistert. Pablo Picasso liebte es sein Leben lang, Objekte nur aus einer Linie zu zeichnen, ohne den Stift oder Pinsel dabei abzusetzen.
Viele Malstile benutzen Linien als Gestaltungselement:
Darstellungstechniken mit Linien als Darstellungsmittel:
Die Linie mit Tusche, mit der Feder oder dem Schreibpinsel zu zeichnen/malen macht besonders viel Freude.
Geschwungene aber auch gerade Linien haben eine unheimliche Aussagekraft.
Man zeichnet perfekt gerade Linien mit dem Lineal und malt sie mit dem Malstock. Geschwungene Linien wirken freihand oder mit Hilfe der Kurvenlineale besonders gut.
Male frei einige Linien auf das Bild.
Versuche durch die Anordnung (Komposition), Farbe, Strichführung und -breite, Empfindungen auszudrücken.
Fülle, wie bei einem Graffiti die Linienzwischenräume (Fill In) mit Farbe und konturiere eventuell die Linien (Outlines) erneut.
Füge zusätzliche Linien und Flächen hinzu, um die Linien räumlich wirken zu lassen.
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Malkurs Inhaltsverzeichnis
5. Kapitel Bildgestaltung
1. Kapitel Anleitung Malen
2. Kapitel Malen lernen
3. Kapitel Maltechniken
4. Kapitel Malzubehör